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Karriere-Magazin

Was macht eigentlich Jan?
Als Hardwareentwickler in der Leistungselektronik bei Volkswagen

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Was macht eigentlich Jan?
Als Hardwareentwickler in der Leistungselektronik bei Volkswagen

21.01.2022

Wir haben unseren Kollegen Dr. Jan-Kaspar Müller, Hardwareentwickler in der Leistungselektronik, an seinem Arbeitsplatz getroffen. Im Gespräch erzählt er uns, weshalb er sich für diesen Job entschieden hat, mit welchen spannenden Themen er sich tagtäglich beschäftigt und wie die Zusammenarbeit mit seinen Kollegen an verschiedenen Standorten läuft.

Es gibt zahlreiche spannende Menschen, Berufe und Orte bei Volkswagen – und wer könnte uns besser davon berichten als unsere Kollegen selbst? Im Rahmen unserer Reihe “Was macht eigentlich” besuchen wir Volkswagen Mitarbeiter aus unterschiedlichen Unternehmensbereichen an ihrem Arbeitsplatz und sprechen mit ihnen live vor Ort über ihre Arbeitswelt, aktuelle Aufgaben und Herausforderungen in ihrem Job und was sie jeden Tag aufs Neue antreibt.

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Was macht man als Hardwareentwickler bei Volkswagen?

Als Hardware-Entwicklungsingenieur bin ich seit April 2020 in der Leistungselektronik tätig. Die Leistungselektronik ist eine Komponente im elektrischen Antrieb, zusammen mit der elektrischen Maschine und dem Getriebe. 
Sie setzt sich aus einzelnen Komponenten zusammen und für jede gibt es entsprechend einen Verantwortlichen. Bevor einzelne Komponenten in Serie gebracht werden, definieren wir die Hardware und die Anforderungen anhand von diversen Berechnungs-Tools und Simulationen. Am Ende geht es darum, dass die diversen Komponente im System zusammen funktionieren. Das heißt, man ist mit den Kollegen sehr eng im Austausch.

 

Hier jetzt einzusteigen, die neuen Antriebe mit zu definieren und die Technologien mit zu entwickeln, die man morgen auf der Straße sieht, ist für mich eine ganz tolle Sache. 
Jan Müller
Hardware-Entwicklungsingenieur bei Volkswagen

Wie ist eure Teamstruktur aufgebaut?

Ich arbeite in einer Unterabteilung mit ca. 10 bis 15 Personen am Standort Isenbüttel in der Nähe von Wolfsburg. Gerade für die zukünftigen Entwicklungen bei uns im Konzern ist es sehr wichtig, dass man sich eben nicht nur mit den Kollegen vor Ort abspricht, sondern auch Standortübergreifend eng zusammenarbeitet. Wir sind deshalb sehr eng im Austausch mit den anderen Konzernmarken, wie den Kollegen von Audi und Porsche, oder auch von der Group Components aus Kassel. 

 

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Wie läuft die digitale Zusammenarbeit?

Wir arbeiten sehr viel digital, haben sehr viele Meetings in Microsoft Teams und sind da wirklich eng vernetzt. Dies bietet enorme Flexibilität, mit sehr vielen Personen an einem Tag, auch in Ingolstadt, in Kassel und an anderen Standorten, zu kommunizieren, ohne lange Dienstreisen antreten zu müssen. Dadurch kann man natürlich auch Berufsleben und Familie viel besser in Einklang bringen. 
Bei mir am Standort war es damals wirklich so, dass meine Kollegen fünf Tage die Woche vor Ort angereist sind, teilweise aus Berlin, Magdeburg, Hannover oder von weiter weg. Das ist natürlich ein enormer Dienstweg. Die Möglichkeit zur mobilen Arbeit bietet da heute viel mehr Spielraum, da man nicht mehr nur an einen Standort gebunden ist und auch nur dort eingesetzt werden kann. 

 

Weshalb hast du dich für diesen Job entschieden?

Also ich habe damals angefangen zu studieren, weil ich damit nachher etwas Sinnvolles machen und wirklich etwas bewegen wollte. Nachhaltige Mobilität ist das ganz aktuelle Thema unserer Zeit. Hier jetzt einzusteigen, die neuen Antriebe mit zu definieren und die Technologien mit zu entwickeln, die man morgen auf der Straße sieht, ist für mich eine ganz tolle Sache. 
Unser Ziel ist es, die Komponenten effizienter zu gestalten und somit die Verluste, die in der Leistungselektronik erzeugt werden, zu minimieren. Dadurch können wir beispielsweise die Batterie Reichweite im Elektrofahrzeug erhöhen und unseren Kunden wirklich eine höhere Reichweite und somit ein besseres Fahrerlebnis ermöglichen. Dafür geben wir unser Bestes und das fühlt sich gut an.

 

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