2.3.47.2, 2017-10-10 18:26:25

Konzern IT.

Wir verbinden täglich Millionen von Menschen. Weltweit.

Überblick.

 Die Volkswagen IT-City in Wolfsburg.

Die Volkswagen IT-City in Wolfsburg.

Unsere vielfältigen Systemlösungen verbinden täglich Millionen von Menschen weltweit: Von den rund 610.000 Mitarbeitern im Volkswagen Konzern und seinen 12 Marken bis hin zu unseren Kunden. Wir – die Volkswagen Group IT – treiben die Digitalisierung von Volkswagen und seinen Produkten voran: an unserem Hauptsitz in Wolfsburg, an allen konzernweiten Produktionsstätten und in den weltweiten IT-Labs.

Unsere IT sichert und unterstützt darüber hinaus an allen Standorten die Kerngeschäftsfelder des Volkswagen Konzerns. Wir stellen die konzernweite IT-Infrastruktur mit den zentralen Rechenzentren und weltweiten Netzwerken bereit, pflegen sie und entwickeln sie kontinuierlich weiter. Wir arbeiten mit einer motivierten und engagierten IT-Mannschaft an der Integration der Wertschöpfungsprozesse mit ihren Systemen und nehmen die Herausforderungen an, die Wettbewerbsdruck, Ressourcensituation und die Dynamik des IT-Marktes mit sich bringen.

Stärker im Team.

Moderne Formen der Zusammenarbeit.
Kernbestandteil vieler agiler Arbeitsmethoden: Eigenständig organisierte Teams bearbeiten alle Projektteilschritte. Hier: Einblick in das Data Lab München.

Kernbestandteil vieler agiler Arbeitsmethoden: Eigenständig organisierte Teams bearbeiten alle Projektteilschritte. Hier: Einblick in das Data Lab München.

In der Volkswagen IT nutzen wir intensiv agile Arbeitsmethoden, vor allem in der Software­entwicklung. Die Vorteile: Unbürokratische Abläufe, erhöhte Schnelligkeit und Verbesserung der Ergebnisse.

Und das haben wir konsequent auch in den Bürokonzepten umgesetzt, etwa in der neu errichteten IT-City am Standort Wolfsburg. Der campusartige Bürokomplex für rund 1.500 Mitarbeiter ist auf agiles Arbeiten ausgerichtet. Dazu zählen Arbeits­inseln für Projektteams, Meeting­points, voll vernetzte Kon­fe­renz­­­räume sowie Rückzugsräume für konzentriertes Arbeiten.

Beim Pair Programming („Pairing") orientieren wir uns an der Projektarbeit von IT-Unternehmen im Silicon Valley. In unserem Berliner Digital:Lab arbeiten Software-Architekten, -Designer und -Entwickler nach der „Pairing"-Methode. Sie bilden jeweils Zweier-Teams und arbeiten stets an denselben Inhalten des Projekts. Dieses Teilen von Wissen beschleunigt das Projekt, verringert Fehler und ermöglicht schnelle Anpassungen, wenn sich Kundenwünsche kurzfristig ändern.

Solches Methodenwissen und Erfahrung werden nun in die IT-Kernorganisation in Wolfsburg übertragen. Auch das „Cross Pairing", also zum Beispiel eine landes- und zeitgrenzenüber­greifende Zusammenarbeit zwischen IT-Kollegen aus Deutschland und Indien, wird verstärkt geprüft.

Darüber hinaus nutzen wir bei Volkswagen das „Pairing" zur Gewinnung qualifizierter IT-Absolventen. Anstelle eines herkömmlichen Vorstellungstermins arbeiten internationale Bewerberinnen und Bewerber über mehrere Tage voll projektintegriert mit einem unserer Volkswagen Mitarbeiter zusammen – ein erster Schritt, um das Team kennenzulernen.

In einem global agierenden Unternehmen wie dem Volkswagen Konzern arbeiten unsere Fachab­tei­lungen und Spezialisten nicht mehr ausschließlich am Unternehmenssitz, sondern weltweit ver­teilt. Deshalb bauten wir bereits 2014 das konzernweite Wissensnetzwerk Group Connect auf.

Group Connect erleichtert und beschleunigt die Weitergabe von Wissen im Un­ter­­nehmen. Nutzer können gemeinschaftlich zusammenarbeiten, Themen-Experten konzernweit finden, benötigte Informationen schnell erfragen und erhalten. Sie können dabei auf bereits  Erarbeitetes zurückgreifen, sich an Best-Practice-Beispielen orientieren oder diese selbst zur Verfügung stellen. Darüber hinaus wird Group Connect bei Volkswagen auch intensiv für einen direkten Austausch zwischen Führungskräften, darunter Mitglieder des Vorstands, und Mitarbeitern genutzt. Mittlerweile können alle der rund 620.000 Beschäftigten im Volkswagen Konzern Group Connect nutzen.

Spezialisten im Data Lab nutzen maschinelles Lernen, um einem System die Bewegungsmuster eines Fußgängers beizubringen - wichtig für die Umfelderkennung von selbstfahrenden Autos.

Können Computer und Roboter denken? Haben sie das Zeug für ein Bewusstsein? Wenn die Spezialisten aus dem Data Lab der Volkswagen Konzern-IT über ihre Arbeit sprechen, hören sie diese Fragen häufig. Denn hier im Data Lab arbeitet ein internationales Team daran, Programmen das selbstständige Lernen beizubringen. Ihre Entwicklungsarbeit könnte ihre Kollegen in Fabrik und Büro künftig in vielen Unternehmensprozessen besser unterstützen. Wichtig ist den Volkswagen Spezialisten eines: Denkende Maschinen, die findet man nicht im Data Lab, sondern eher in Hollywood. Vielmehr werden Algorithmen entwickelt, die selbstständig lernen, bestimmte Muster und Gesetzmäßig­keiten zu erkennen und vorherzusagen, um dann optimale Entscheidungen zu treffen. Der Schlüssel dazu ist das sogenannte maschinelle Lernen, oder vereinfacht gesagt: Die Fähigkeit eines Programms, Daten zu verknüpfen, Zusammenhänge zu analysieren und Vorhersagen zu treffen. Das Team geht aber deutlich weiter. Es setzt auf sogenannte Deep Neural Networks (etwa: tiefgehende neuronale Netze).

Schwerpunkte im Überblick:

  • Künstliche Intelligenz
  • AI Research
  • Quantum Computing
  • Advanced Analytics
  • Machine Learning/Deep Learning
  • Natural Language Processing

IT-Experten im Code Lab der Volkswagen Konzern-IT in San Francisco arbeiten am Forschungsprojekt Verkehrsflussoptimierung.

Schwerpunkte im Überblick:
Dealer Solutions am Puls des Silicon Valley.

  • Cloud technologies
  • Research/Development
  • Artificial Intelligence
  • Quantum Computing
  • Self-Driving Vehicles

Peter und Jochen stellen das Digital:Lab in Berlin vor.

Das Digital:Lab ist eines der sechs Innovation Labs der Volkswagen Konzern IT. Unsere Leidenschaft: Softwareentwicklung und die dazugehörige Plattform sowie das digitale Ökosystem. Unser Team umfasst rund 80 Entwickler, UX-Designer und Product Manager. Gemeinsam bauen wir Apps und Software für unsere Kunden, um ihnen die Zukunft der Mobilität perfekt erlebbar zu machen. Dabei arbeiten wir mit Lean-, UX- und Extreme Programming-Methoden in hierarchielosen Teams und sind in der Lage, schnelle Entscheidungen zu treffen – die nicht auf Konventionen basieren, sondern auf dem besten Nutzen für unsere Kunden. In unserer Zusammenarbeit sind wir transparent und offen. Feedbacks und Unterstützung gehören für uns einfach dazu. Ebenso Englisch. Denn Mitarbeiter aus mehr als 17 Nationen prägen unseren täglichen sozialen Umgang.

Zu einer bunten und internationalen Kultur gehört für uns auch das soziale Engagement.So bringen wir etwa in unserer Freizeit Kindern Programmiersprachen bei, teilen Wissen untereinander und stellen stets den Menschen in den Mittelpunkt. Darüber hinaus tauschen wir uns häufig mit Usergroups und Communities aus, die wir bei uns für Meetups, Workshops oder Fireside-Chats als Gäste begrüßen.

Methoden und Formate:

  • Pair Programming
  • Daily & Team Stand Ups
  • Lunch & Learns
  • Retrospektiven
  • Iteration Planning Meetings
  • Review Days
  • Team Events
  • Meetups
  • Fireside Chats
  • Fishbowls
  • Usergroups
  • Kongresse

Der Ideation:Hub ist eine Kreativ-Einheit und das Startup Gate der Volkswagen Group IT. Unser Job: Digitalisierungsprojekte lösungsorientiert und kreativ zu begleiten, mit neuen, innovativen Ideen und Technologien. Dabei binden wir StartUps aktiv mit ein und schaffen für diese zugleich die notwendigen Schnittstellen ins Unternehmen.  Hierfür haben wir Büros in Wolfsburg und Berlin.

StartUps können sich zunächst auf unserer Website www.ideationhub.de registrieren. Nach einem Auswahlverfahren beginnt der „Match-Making“-Prozess. In diesem stellen wir den Kontakt zu einem interessierten Fachbereich her. Hierbei kann ein erstes Pilotprojekt oder die Weitervermittlung an unseren Partnerinkubator der Gläsernen Manufaktur in Dresden als Option erfolgen. Ziel ist es, die Innovationskraft aus StartUps und Unternehmen zu vereinen und gemeinsam die digitale Zukunft zu gestalten.

Unsere Kernfelder sind:

  • Service Design
  • Produktvisionen
  • UX
  • StartUp-Bewertung
  • Weitere Methoden & Tools

Was macht eigentlich ein Robotik-Experte?

Unsere Mission im Smart.Production:Lab der Volkswagen Konzern IT ist nicht weniger als die Digitalisierung der Produktion und Logistik voranzutreiben. Hierbei agieren wir als Innovationstreiber an der Schnittstelle zwischen Produktion, Logistik und IT. Als Team erarbeiten wir gemeinsam mit unterschiedlichen Fachbereichen, Konzernmarken und ausgewählten Startups innovative Softwarelösungen und setzt diese dann um.  Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung der zukünftigen Produktions IT der Volkswagen AG. Unsere Kompetenzen spiegeln sich in unseren vier Handlungsfeldern wider: Inteligent Robotics, Future Production Ecosystems, Internet of Things und Data Analytics:

  1. Intelligent Robotics (iRob): Im Handlungsfeld intelligent Robotics widmen wir uns der herstellerunabhängigen Programmierung von Fähigkeiten für autonome Service- und Industrie-Roboter.
  2. Future Production Ecosystems (FPE): Im Fokus des Handlungsfelds Future Production Ecosystems erforschen, konzipieren und entwickeln wir Softwarelösungen für die Planung und Steuerung zukünftiger Produktionssysteme mit künstlicher Intelligenz.
  3. Internet of Things (IoT): Im Handlungsfeld IoT befassen wir uns mit der industriellen Anwendung des Internet of Things (IIoT). Im Fokus steht die Vernetzung von Produktionsanlagen und Systemen. Darüber hinaus gestalten wir die Strategie der IoT Plattformen für den Volkswagen Konzern mit.
  4. Data Analytics (DA): Aufbauend auf der Vernetzung entwickeln wir im Handlungsfeld Data Analytics Modelle für die prädiktive Instandhaltung. Darüber hinaus erproben wir neue Methoden der Datenanalysen zur Unterstützung der Fachbereiche in Produktion und Logistik.

Die Spezialisten aus dem Virtual Engineering Lab der Volkswagen Konzern-IT arbeiten an einer Weiterentwicklung des virtuellen Konzeptfahrzeugs (vKF): Ein technisches System aus druckempfindlichen Pins bildet alle Formen des Interieurs nach. So soll der Nutzer die Oberflächen und Bedienelemente spüren können. Frantisek Zapletal testet den aktuellen Stand des Programms.

Digitale Transformation der Technischen Entwicklung.

  • Virtual- und Augmented Reality
  • Digitale Prototypen
  • Softwarebasierte Funktionsentwicklung
  • Kollaborative Infrastruktur
  • Generative Design
  • Smart Mobility
  • Verbindung von vernetzter städtischer Infrastruktur mit individuellen Fahrzeugen
  • Nutzung der Smart-City-Daten von Barcelona für SEAT und den Volkswagen Konzern

Aus dem Nähkästchen geplaudert.

Wer könnte besser, anschaulicher und glaubwürdiger über die Volkswagen IT berichten, als IT'ler bei Volkswagen selbst. Bitte sehr.

Klingt gut?

Los geht's!

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