Anna Zoé Krahnstöver: Praktikantin mit Arbeitsplatz in Peking
Wer einmal mit Anna Zoé Krahnstöver gesprochen hat, merkt schnell: Diese junge Frau ist ein Paradebeispiel dafür, wie Volkswagen junge Talente zu begeistern und binden vermag. Anna Zoé Krahnstöver absolviert ein Praktikum bei der Volkswagen Group China in Peking. Sie ist nicht das erste Mal bei Volkswagen. Zwei Praktika und eine Bachelorarbeit, die sie ebenfalls bei Volkswagen angefertigt hat, liegen schon hinter der erst 22jährigen Wirtschaftspsychologin aus Hamburg.
„Frau Krahnstöver, mal ketzerisch gefragt: Warum kommen Sie eigentlich immer wieder zu Volkswagen zurück?” „Die Frage ist: Was will man erreichen! Mein Ziel war es immer, voranzukommen und Neues kennenzulernen. Das gelingt einem dort, wo man ernst genommen und gefördert wird. Das ist es, was ich bei Volkswagen schnell schätzen gelernt habe: Schon als Praktikantin wurden mir nach relativ kurzer Zeit verantwortungsvolle Aufgaben übertragen. So konnte ich zum Beispiel bei meinem Praktikum in der Personalkommunikation – nach erst vier Semestern – eigenständig Teilprojekte gestalten. Gleichzeitig wurde mir damals auch die Möglichkeit eröffnet, in die Studentische Talentbank einzusteigen. Dadurch konnte ich noch mehr vom Unternehmen sehen und vor allem spannende und hilfreiche Kontakte knüpfen.”
„Konnten Sie diese Praxiserfahrungen mit Ihrem Studium verknüpfen?” „Ja, sehr gut sogar. Das lief immer sehr eng zusammen, schon weil meine Uni, die Leuphana Universität Lüneburg, und Volkswagen gemeinsame Forschungsprojekte durchführen. Über diesen Weg bin ich dann auch zu meiner Bachelorarbeit bei Volkswagen gekommen.”
„Sie sind Wirtschaftspsychologin. Wie kann man dieses Fach mit einer Bachelorarbeit in der Forschung und Entwicklung eines Automobilherstellers verbinden?” „Mein Forschungsprojekt gehört in den Bereich der Bedienkonzepte und Fahrer, über die ich meine Arbeit verfasst habe. Fünf Monate habe ich eine Realfahrtsstudie durchgeführt, auf deren Basis meine Bachelorarbeit entstanden ist. Ich habe untersucht, wie sich verschiedene Einflussfaktoren auf das Vertrauen in die vollautomatisierte Fahrt auswirken. Auch in dieser Abteilung war die Zusammenarbeit hervorragend und ich wurde tatkräftig unterstützt, so dass ich am Ende eine sehr gute Bachelorarbeit abgeben konnte.”
„Und nun Peking. Sie unterstützen Volkswagen dort als Praktikantin bei Maßnahmen zur Personalplanung und zum HR-Marketing. Warum ausgerechnet China?” „Dass ich nach dem Bachelor ein halbes Jahr ins Ausland gehen wollte, hatte ich schon im vierten Semester beschlossen. Da Volkswagen viele interessante Standorte auf der ganzen Welt hat, fiel mir die Wahl zunächst schwer. Aber dann war mir schnell klar: Der Wachstumsmarkt China ist für Volkswagen sehr wichtig. Dort passiert im Moment einfach wahnsinnig viel. Alles ist von einer hohen Dynamik geprägt. Die Chance, daran mitzuwirken, wollte ich einfach nicht verpassen.”
„Muss man bereits Kontakte bei Volkswagen haben, um eine solche Stelle zu finden?” „Nein. Volkswagen pflegt im Internet eine Stellenbörse. Dort sind alle Standorte verzeichnet, an denen Auslandspraktika möglich sind. Dort habe ich mich informiert, mir den passenden Ansprechpartner gesucht und mich beworben. Das Verfahren war unkompliziert und schnell.”
„Welche Aufgaben können Sie als Praktikantin in Peking übernehmen? Sie sprechen doch kein Chinesisch?”
„Nein, noch nicht. Ich besuche nun regelmäßig einen Sprachkurs, wie viele meiner Kolleginnen und Kollegen übrigens auch. Wir sprechen hier Englisch und Deutsch. Ich kommuniziere viel mit unseren Partnern in China, bereite zum Beispiel Personalplanungsveranstaltungen vor und nach, organisiere die gesamten Abläufe und bin während jeder Konferenz vor Ort dabei. Es ist wirklich toll, welche Einblicke ich hier erhalte!”
„Gibt es wesentliche Unterschiede bei der Arbeit für Volkswagen in Wolfsburg oder in Peking?” „Ja und nein. Natürlich ist hier vieles neu, fremd und ungewohnt: Kultur, Sprache und Mentalität. Auch die Zusammenarbeit mit den Joint Ventures ist natürlich etwas ganz Neues. Aber dann ist es hier in Peking wieder ganz so, wie ich Volkswagen auch bisher schon kennengelernt habe: kontinuierliche Förderung durch Kollegen, eine freundliche Atmosphäre, spannende Aufgaben.”