2.17.94.1, 2019-07-05 00:05:51

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Mannschaft trifft Mannschaft.

 

Lesedauer: 1 Minute  |  Videolänge: 2:53 Minuten

Das Team der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft trifft im Werk Wolfsburg auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Volkswagen Teams. 

Zwei Tage vor dem Qualifikationsspiel zur EURO 2020 gegen die Niederlande in Amsterdam (endete 3:2 für Deutschland) tauschten Leroy Sané, Marco Reus & Co. die Fußballschuhe gegen Sicherheitsschuhe, zogen sich eine Arbeitsjacke über und fuhren in die Produktionshallen. Dort wartete die Mannschaft von Volkswagen auf sie: die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des neuen Mobilitätspartners des Deutschen Fußball-Bundes (DFB).

90 Minuten, so lang wie ein Fußballspiel, dauerte der Besuch, an dem auch DFB-Präsident Reinhard Grindel teilnahm. Die Nationalspieler schauten nicht nur bei der Arbeit zu, sondern packten selbst mit an. Dabei erfuhren sie: Auch Autobau ist Mannschaftssport. Vorstand Ralf Brandstätter, der als Chief Operating Officer (COO) das operative Geschäft der Marke Volkswagen leitet, erklärte: „Das Ergebnis unserer Arbeit, nämlich jedes einzelne Auto, ist nur so gut wie die Leistung, die alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in jedem Moment hineinstecken. Nicht anders ist es bei einem Fußballspiel.“

Die Nationalspieler waren von der Tour durch Europas größte Automobilfabrik sichtlich beeindruckt. „Wenn die Mitarbeiter hier im Werk nicht gut zusammenarbeiten, dann steht am Ende der Produktion kein gutes Auto. Auch bei uns kommt nur dann ein gutes Spiel und Ergebnis heraus, wenn wir harmonieren und als Team auftreten“, sagte Serge Gnabry, der den Kollegen in der Lackiererei beim Abdichten des Unterbodens half.

Leon Goretzka, der den Volkswagen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Montage von Heckscheibenwischern zur Hand ging, sagte: „Es war beeindruckend zu sehen, wie viele Rädchen hier im Werk ineinandergreifen.“ Marco Reus, der in Halle 54 am Drehgehänge beim Verschrauben eines Blechs half, staunte: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Mitarbeiter an der Produktion eines Autos beteiligt sind und dass auch hier im Werk an so vielen Stellen in Teams gearbeitet wird.“

Die Volkswagen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren jedenfalls stolz, dass die Nationalspieler zu ihnen an den Arbeitsplatz kamen – ein Gegenbesuch quasi, hatten doch viele von ihnen beim Spiel gegen Serbien die Fußballer schon an deren „grünen“ Arbeitsplatz gesehen. Für den Leitspruch der ersten Werbekampagne („Fußball, das sind wir alle“) waren sie jedenfalls das beste Beispiel.

„Der Besuch der Nationalspieler war das absolute Highlight in den 16 Jahren, die ich jetzt bei Volkswagen bin“, sagte Lutz Krause-Fiedler, der in Halle 10 Dämmplatten in die Karosserien von Tiguan und Golf einlegt. Seine Kollegin Huda Keßler ergänzte: „Ich habe immer noch Herzklopfen. Das war alles sehr aufregend.“ Als Gastgeschenke verteilten die Nationalspieler unterschriebene Trikots an die Volkswagen Mitarbeiter.

Oliver Bierhoff, Direktor Nationalmannschaften und Akademie beim DFB, sah im Besuch des Werks mehr als eine willkommene Abwechslung vom Trainingsalltag. „Es war uns wichtig, dass unsere Spieler unseren neuen Mobilitätspartner etwas besser kennenlernen und ein Gefühl dafür bekommen, was alles notwendig ist, um ein Auto zu bauen.“