2.17.94.1, 2019-07-05 00:05:51

Sie lesen: Engagement für mehr Chancengerechtigkeit in Südafrika

Volkswagen setzt sich für mehr Chancengerechtigkeit in Südafrika ein..

 

Lesedauer: etwa 2 Minuten

Radiostation und HIV-Beratung für Teenager, Fahrräder für den sicheren Schulweg, Leseclubs und praktische Hilfe für junge Existenzgründer.

Volkswagen South Africa hat das Programm „Volkswagen for good" aufgelegt, das auf die nachhaltige Verbesserung individueller und gesellschaftlicher Lebensverhältnisse zielt. Profitieren sollen insbesondere Menschen, die weder Mitarbeiter noch Kunden sind. Thomas Schäfer, CEO Volkswagen Group South Africa: „Soziale Verantwortung und Chancengerechtigkeit sind für uns nicht nur Worte. Wir wollen die Zukunft von Südafrika mitgestalten und dort ansetzen, wo es am nötigsten ist." Besonderer Wert werde auf die Fokusthemen Bildung, Jugendarbeit, Gesundheit, Gemeinwohl, Existenzgründung, Ehrenamt und Umwelt gelegt.

»Wir wollen die Zukunft von Südafrika mitgestalten und dort ansetzen, wo es am nötigsten ist.«

Thomas Schäfer, CEO Volkswagen Group South Africa

So wurden umgerechnet zwei Millionen Euro in das Jugendzentrum loveLife investiert, das in der Nähe des Werks Uitenhage liegt, der größten Autofabrik Afrikas. Die Umgebung ist von Arbeitslosigkeit und Drogen geprägt. Im loveLife nutzen täglich bis zu 300 Kinder und Jugendliche die Sport-, Kultur- und Bildungsangebote, betreiben eine eigene Radiostation. Medizinisches Fachpersonal klärt insbesondere Teenager über Gesundheitsrisiken, Schwangerschaften und HIV auf.

Rund eine halbe Million Schulkinder müssen täglich mehr als eine Stunde pro Strecke zu Fuß zur Schule gehen. Die langen Wege haben zur Folge, dass die Kinder schon müde in der Schule ankommen und anderen Risiken ausgesetzt sind. Weil Fahrradfahren schnell und sicher ist, hat Volkswagen South Africa insgesamt 3100 „Blue Bikes" finanziert. Die stabilen und hochwertigen Fahrräder wurden an 20 Schulen in den Provinzen KwaZulu-Natal und Eastern Cape ausgegeben, damit die Schüler mehr Zeit und Energie zum Lernen haben. Zusätzlich wurden Mechaniker eingestellt und es werden Kurse zu Fahrradwartung und -reparatur angeboten.

Im loveLife-Center können Jugendliche ihr eigenes Radioprogramm gestalten.

 

Volkswagen leistet auch einen Beitrag zur Erhöhung der Alphabetisierungsrate, unterstützt darum die nationale Lesekampagne Nal'iBali (bedeutet in der Bantusprache isiXhosa „Komm, ich erzähl‘ Dir eine Geschichte"). Die Organisation schult freiwillige Helfer, die Leseclubs in Schulen und Gemeinden gründen, damit möglichst viele Kinder bis zu ihrem zehnten Lebensjahr lesen und schreiben können.

Im Rahmen des Edupeg-Projekts erhalten Lehrer Unterstützung und Mentoring, damit sie Schülerinnen und Schüler bestmöglich unterrichten können. Volkswagen hat das umfassende, lernerzentrierte Bildungsprogramm gemeinsam mit Edupeg an 20 Schulen in Uitenhage und Despatch eingeführt. Diese Gemeinden liegen unmittelbar an der größten Autofabrik Südafrikas. Ziel ist es, die Rechenkompetenz sowie Lese- und Schreibkenntnisse von Schülern in den ersten Schuljahren zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt auf der Verbesserung der Wahrnehmungsfähigkeit.

Seit 2011 ist Volkswagen Partner der Existenzgründer-Beratung Raizcorp. Im gemeinsamen Volkswagen Business Support Centre in Uitenhage werden leidenschaftliche und ambitionierte Unternehmensgründer bei ihren Vorhaben unterstützt. Bisher wurde 30 Unternehmen zum Start verholfen, insgesamt konnten 510 neue Arbeitsplätze geschaffen werden – wichtig in einem Land mit 25 Prozent Arbeitslosigkeit, in dem die meisten Jungunternehmer nach spätestens drei Jahren scheitern.

Das „Dealer Principal Apprentice Program" ist ein Ausbildungsprogramm mit dem Ziel, die Anzahl der schwarzen Geschäftsführer von Autohäusern im Händlernetzwerk der Marke zu erhöhen. Die Ausbildung dauert 24 Monate und verläuft berufsbegleitend, sodass die Kandidaten weiter in ihren Autohäusern arbeiten. Das Programm umfasst sowohl die Ausbildung am Arbeitsplatz als auch schulischen Unterricht, E-Learning sowie individuelles Coaching und Mentoring.

Masifunde ist eine deutsch-südafrikanische Nichtregierungsorganisation, die in Port Elizabeth jährlich rund 200 Jugendlichen Alltagskompetenzen vermittelt, sie in Sport, Kunst, Musik und Theater ausbildet sowie in schulnahen Projekten unterstützt. Die Teilnehmer werden damit befähigt, in ihren Heimatgemeinden Vorbilder und Mentoren für jüngere Kinder zu sein. Volkswagen unterstützt die Organisation mit einem Crafter, der die Jugendlichen zur Schule und zu außerschulischen Aktivitäten bringt.