2.16.93.1, 2019-06-21 00:13:24

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Volkswagen

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Formula Student Germany.

 

 

Einen Rennwagen konstruieren und aufbauen - innerhalb eines Jahres: Darum geht es bei der Formula Student Germany. Rund 3.500 Studentinnen und Studenten aus aller Welt haben dieses Jahr auf dem Hockenheimring teilgenommen. Dabei beschäftigen sie sich mit allen Aspekten, die von der Idee bis hin zur Testphase eines Rennwagens in Betracht gezogen werden müssen. So können die bereits während des Studiums erworbenen Kenntnisse um zahlreiche wertvolle Praxiserfahrungen erweitert werden. Den Wettbewerb gewinnt letztendlich das Team mit dem besten Gesamtpaket, das sowohl in den dynamischen Disziplinen durch Konstruktion und Performance als auch in den statischen Disziplinen in Design- und Kostenaspekten überzeugt.

Volkswagen unterstützt seit mehreren Jahren 6 Teams aus Deutschland und den Niederlanden.  

Es ist das Ereignis für angehende Fahrzeug-Ingenieure: Der jährliche Konstruktionswettbewerb „Formula Student Germany“ am legendären Hockenheimring. Rund 120 Hochschulteams haben vom 6. bis zum 12. August daran teilgenommen und dabei Theorie und Praxis verknüpft. Ein Jahr lang hatten sie Zeit, um ihre Fahrzeuge und Konzepte zu entwickeln, ob mit E-Antrieb, Verbrennungsmotor, ob mit menschlichem Fahrer oder einem Computeralgorithmus für die „Driverless“-Kategorie des autonomen Fahrens.

Es gibt verschiedene Formula Students weltweit, aber der Wettbewerb in Deutschland ist die Königsklasse. „Die Formula Student Germany ist die beste und die härteste“, sagt der Niederländer Daan, 23 Jahre alt, Bachelor der Physik und Leiter des Teams TU Delft. Er erklärt: „Besonders das Testen der Fahrzeuge, das Scrutineering, das ist richtig tough hier.“ Nicht jeder Rennwagen wird nämlich zugelassen. Sie werden auf Herz und Niere geprüft, während die Teams bangend danebenstehen und hoffen, dass alles gut geht.

»Mein Herz klopft wie wild.«

Das E-Fahrzeug von Team Delft in Aktion.

Das beste Gesamtpaket gewinnt

„Man arbeitet ein Jahr auf dieses Event hin“, sagt Daan, „und hat nur diese eine Chance zu gewinnen. Das ist schon sehr aufregend.“ Obwohl er sein Team souverän und ruhig durch den Wettbewerb navigiert, sagt er, während er den Wagen bei einem Testlauf beobachtet: „Mein Herz klopft wie wild.“

Dabei geht es bei der Formula Student nicht nur um Fahrleistungen des Wagens, sondern auch um weitere Kategorien wie etwa den besten Businessplan oder den kostengünstigen Einsatz verschiedener Materialien.

In statischen Disziplinen wie Vorstellen und Verteidigen des Businessplans sowie in dynamischen Disziplinen auf der Rennstrecke werden Punkte vergeben – das Team mit den meisten Punkten gewinnt. Also nicht unbedingt der schnellste Rennwagen, sondern das beste Gesamtpaket.

Lockere Atmosphäre

Die Sonne knallt herab, viele fächern sich Luft zum mit allem, was zur Verfügung steht. Man trägt Hüte und Regenschirme gegen die Sonne. Die Teams der Studenten bestehen oft aus 60 Frauen und Männern oder mehr – es muss ja auch jemanden geben, der die Verpflegung übernimmt. Man sieht sie mit riesigen Nudeltöpfen oder bergeweise belegte Brote über das Gelände eilen. Überall werden Rennwagen von den Boxen zu den Prüfungen und zurück geschoben. Man kennt und grüßt sich, die Atmosphäre ist konzentriert, aber immer locker und sehr freundlich. „Hab‘ gehört, ihr seid durchs Scrutineering gekommen, herzlichen Glückwunsch“, ruft ein junger Mann grinsend einem anderen Team zu, das einen Bollerwagen voller Wasserflaschen zieht. Man hilft sich, treibt sich zu Höchstleistungen.

Es riecht nach Öl, nach Benzin, nach heißem Gummi. Motoren brüllen auf oder surren, je nachdem, ob sie mit Benzin oder Strom betrieben werden. Überall wird gewerkelt, geflext, Kommandos in die Laptop-Tastaturen getippt, das Wetter gecheckt. Je nach Sonneneinstrahlung haben beispielsweise die Reifen mehr oder weniger Grip – und das ist nur einer von zahlreichen Faktoren, der die Leistung entscheidend beeinflusst. Daher sind auch Ingenieure von Volkswagen ehrenamtlich bei der Formula Student Germany vor Ort: Team-Paten beraten in den Rennstall-Boxen und an der Strecke oder sind als Jury-Mitglieder bei den Wertungen im Einsatz. Darüber hinaus stehen Technik-Experten und Mitarbeiter von Volkswagen als Gesprächspartner im Race Truck zur Verfügung, wenn Studenten sich über Aufgaben und Einstiegsmöglichkeiten bei Volkswagen informieren wollen.

Ein starkes Team.

Folgende Teams werden durch Volkswagen finanziell und mit Rat und Tat unterstützt:

1 DUT Racing Team (TU Delft, Niederlande)

2 HorsePower Team (Leibniz Uni Hannover)

3 Bremergy (Uni Bremen)

4 Ecurie Air (RWTH Aachen)

5 e-gnitionTeam (TU Hamburg)

6 Lions Racing Team (TU Braunschweig)

 

Und an dieser Stelle möchten wir allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit und die vielen schönen Momente danken! :-)