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  • Helena Wisbert – Doktorandin und Expertin für die automobile Zukunft

    Helena Wisbert hat sich viel vorgenommen. Die Doktorandin in der Zukunftsforschung von Volkswagen möchte ein Controllingkonzept erstellen, mit dem Volkswagen seine zahlreichen Forschungskooperationen effizient und effektiv koordinieren und durchführen kann. Über ihren Entschluss, bei Volkswagen zu promovieren, sagt die Diplomkauffrau: „Ich würde mich immer wieder so entscheiden!“

    „Frau Wisbert, Sie sind Doktorandin in der Zukunftsforschung von Volkswagen, genauer: in der Forschungsförderung. Was muss man sich darunter vorstellen?“
    „Wir unterstützen die Leiter von Forschungsprojekten bei der Koordination und Durchführung ihrer Vorhaben. Wir sprechen hier vornehmlich von Forschungsprojekten, die in Kooperation mit anderen Unternehmen oder Hochschulen erarbeitet und durchgeführt werden. Es handelt sich um rund 50 Projekte. Unsere Unterstützung beginnt bereits in der Phase der Initiierung neuer Forschungsprojekte: Wir informieren die Fachleute zum Beispiel über Kooperationsmöglichkeiten, etwa im Bereich der Elektromobilität.“

    „Was ist Ihre Aufgabe?“
    „Ich arbeite an einem Controllingkonzept für die interne Abwicklung von Forschungskooperationen. Ziel ist es, diese ganze Abwicklung effizienter und effektiver zu gestalten. Das fängt bei der Verbesserung der Projektmanagement-Software an, geht aber auch darüber hinaus: Ich entwickle eine Methode zur Kosten-Nutzen Analyse, mit der es abschätzbar wird, ob eine Forschungskooperation vorteilhaft ist. Ich arbeite aber auch interdisziplinär an Zukunftsszenarien mit – einer Kernkompetenz der Zukunftsforschung.“

    „Was sind das für Szenarien? Können Sie uns ein Beispiel geben?“
    „Wir arbeiten etwa heraus, wie sich das Umfeld von Volkswagen hinsichtlich wirtschaftlicher, politisch-gesellschaftlicher oder auch technologischer Aspekte in den nächsten 20 Jahren verändern wird. Die Auswirkungen beschreiben wir. Damit gewinnt Volkswagen Handlungsoptionen und Entscheidungsmöglichkeiten. Ich beschäftige mich in diesem Rahmen mit den betriebs- und volkswirtschaftlichen Faktoren.“

    „Wie bringen Sie Ihre Mitarbeit in der Zukunftsforschung und Ihr Promotionsvorhaben zeitlich unter einen Hut?“
    „Bei Volkswagen ist die Promotion so geregelt, dass die eine Hälfte der Arbeitszeit in die praktische Mitarbeit in der Abteilung und die andere Hälfte in das Promotionsprojekt fließen. Meine Stelle ist auf drei Jahre ausgelegt. Damit komme ich gut klar, denn ich kann beidem gerecht werden.“

    „Das heißt, Sie arbeiten sowohl praxisbezogen als auch wissenschaftlich?“
    „Genau. Ich kann auf der einen Seite direkt Handlungsempfehlungen erarbeiten und auf der anderen Seite forschen. Fachlich überschneiden sich diese beiden Bereiche. Genau das ist für mich der entscheidende Vorteil einer Promotion bei Volkswagen: die Verbindung zwischen akademischer Qualifikation und praktischer Arbeit.“

    „Welche Unterstützung erhalten Sie von Volkswagen bei Ihrer Promotion?“
    „Eine sehr gute Unterstützung ist, dass wir Doktoranden einen festen Platz im Volkswagen Konzern haben. Über das interne Doktorandenkolleg sind wir sehr gut vernetzt. Wir können uns mit anderen Doktoranden über unsere Promotionsvorhaben und deren Herausforderungen austauschen.“

    „Wie fällt Ihr – vorläufiges – Fazit aus? Hält der Alltag bei Volkswagen, was Sie sich davon versprochen haben?“
    „Absolut. Und darüber hinaus finde ich ganz toll, dass ich von meinem Chef und meinen Kolleginnen und Kollegen hier in der Zukunftsforschung wie eine vollwertige Mitarbeiterin aufgenommen worden bin. Ich bin in viele strategische Projekte eingebunden. Das ist wirklich spannend. Vor allem wenn ich Volkswagen nach außen vertrete. Da hat man immer eine gute Position und stößt auf Interesse.“

    „Würden Sie anderen Studierenden raten, bei Volkswagen zu promovieren?“
    „Ja, definitiv. Ich selbst würde es genauso wieder machen.“

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