Lisa Balnuweit – studiert dual und schafft Perspektiven für Talente
Wenn bei Volkswagen in den technischen Bereichen irgendwo auf der Welt eine Managementposition vakant wird, kommt Lisa Balnuweit ins Spiel. Als Assistentin in der Abteilung Konzern Managemententwicklung ist sie daran beteiligt, dass die spannenden Jobs bei Volkswagen auf der ganzen Welt mit optimal geeigneten Managerinnen und Managern besetzt werden. Aber auch ihr eigener Weg ist beachtlich: Die erst 23jährige hat sowohl eine Ausbildung zur Industriekauffrau hinter sich als auch ein Studium der Wirtschaftswissenschaften in der Tasche. Nach dem Abitur hat sie ein Duales Studium bei Volkswagen gemacht.
"Frau Balnuweit, wie sind Sie zum Dualen Studium gekommen?" "Ich habe mich 2005 dafür beworben, noch während der Abi-Zeit. Für mich war dabei wichtig, in ein großes Unternehmen zu gehen. Bei Volkswagen zum Beispiel hat man einfach viel mehr Möglichkeiten als bei einem mittelständischen Unternehmen."
"Wie muss man sich das Duale Studium bei Volkswagen vorstellen?" "Also bei mir war es so, dass ich 2006 gleich zwei Monate in Wolfsburg im Werk gearbeitet habe. Von Oktober bis Februar bin ich dann zum ersten Semester nach Kassel gegangen. Und so ging es immer im Wechsel: Im Semester war ich in Kassel und in den Zeiten, in denen alle anderen Semesterferien hatten, war ich in Wolfsburg und habe meine Ausbildung gemacht."
"Und wann hatten Sie mal Ferien?" "Ach, das geht schon. Wir haben knapp drei Wochen Urlaub. Den nimmt man größtenteils während des regulären Werksurlaubs. Die restlichen Tage kann man frei wählen."
"Sind Sie bei Volkswagen immer in einer Abteilung geblieben?" "Nein, ich bin wirklich viel herumgekommen. In den drei Jahren der Ausbildung ist man in jeder Phase in einer anderen Abteilung. Auf diese Weise hat man die Möglichkeit, viele Bereiche von Volkswagen kennenzulernen: das Personalwesen, die Beschaffung, den Vertrieb, die Produktion usw. Aber eben immer nur höchstens die sechs bis acht Wochen zwischen den Semestern. Am Ende kommt man dann in den Bereich, in dem man dann auch bleibt."
"Im Rückblick: Hat sich das Programm für Sie gelohnt?" "Ich habe es natürlich genossen, mit sicherem Gefühl studieren zu können. Die Voraussetzungen beim Dualen Studium bei Volkswagen sind ja ideal: Man bezieht während der Ausbildung ein Gehalt, und wenn man den Notenschnitt schafft, kann man bei Volkswagen für vier Jahre einen adäquaten Job bekommen. Diese Sicherheit zu haben, ist heutzutage sehr, sehr viel wert. Das ist für sich genommen schon ein Privileg. Aber die verschiedenen spannenden Praxiseinsätze bei Volkswagen haben mir immer wieder eine lebendige Abwechslung zum teils doch recht theoretischen Studium geboten. Ich konnte Einblicke in zwei sehr unterschiedliche Welten bekommen."
"Was hat Ihnen das Duale Studium für Ihren heutigen Job gebracht?" "Es ist sehr hilfreich, dass man den Aufbau und die Arbeitsweise im Unternehmen kennenlernt. Denn es braucht natürlich seine Zeit, bis man sich in einem so großen und internationalen Konzern gut zurecht findet. So ist der Einstieg in die tägliche Arbeit nach dem Studium deutlich einfacher."
"Würden Sie jungen Leuten das Duale Studium bei Volkswagen empfehlen?" "Auf jeden Fall! Für mich zum Beispiel war der Ausgleich zwischen Theorie und Praxis sehr wichtig. Natürlich muss jeder für sich selber entscheiden, was er macht. Aber wenn man ein wenig Biss und den nötigen Ehrgeiz hat, sich dahinter zu klemmen, dann ist das Programm wirklich sehr gut. Und obendrein hat man von Anfang an eine Perspektive und weiß, worauf man hinarbeitet."