Wanderjahre: Hinaus in die große, 
weite Welt des Volkswagen Konzerns.Wanderjahre: Hinaus in die große, weite Welt des Volkswagen Konzerns.

  • Jonna Spano – Mechatronikerin und mit dem Programm Wanderjahre in Südafrika

     

    Jonna Spano (21) ist auf Wanderschaft. Tief in den Süden hat es sie verschlagen. Ihre Heimat auf Zeit heißt Port Elizabeth, gelegen im schönen Südafrika, eine halbe Stunde Autofahrt vom Volkswagen Werk in Uitenhage entfernt. Als Mitarbeiterin im Meisterbock- und Cubingzentrum der Qualitätssicherung ist Jonna Spano daran beteiligt, dass die Maße aller Bauteile auf den zehntel Millimeter genau passen. Denn nur qualitativ höchstwertige Volkswagen dürfen das Werk verlassen.

    Ihre Entscheidung für das Wanderjahre-Programm von Volkswagen hat die ausgebildete Mechatronikerin nicht einen Moment bereut: „Ich kann das Programm nur wärmstens jedem empfehlen: Jedem, der schon immer seine Selbstständigkeit auf die Probe stellen wollte. Jedem, der schon immer davon geträumt hat, die Welt zu entdecken. Jedem, der schon immer nach der perfekten Möglichkeit gesucht hat, sich in einer oder mehreren Fremdsprachen wirklich zu verbessern. Jedem, der schon immer in interessanten Fachbereichen Berufserfahrung sammeln wollte. Ganz einfach jedem, der schon immer seinen eigenen Horizont in sprachlicher, beruflicher und persönlicher Hinsicht um ein Vielfaches vergrößern wollte.”

    Hier ein beispielhafter Tag von Jonna Spano, Port Elizabeth und Uitenhage, Südafrika:

    5:15 Uhr: Der Wecker klingelt. Ganz schön früh zwar, aber: Die Sonne scheint!

    6:15 Uhr: Abfahrt nach Uitenhage. Wir fahren ungefähr eine halbe Stunde.

    6:50 Uhr: Ankunft im Büro. PC hochfahren, Emails und Termine checken. Aber dann erst einmal den Kollegen Hallo sagen. Hier ist alles sehr international. Heute Morgen bin ich schon auf fünf von den insgesamt elf offiziellen Landessprachen in Südafrika begrüßt worden.

    7:00 Uhr: Meeting mit der gesamten Abteilung und meinem Abteilungsleiter. Wir treffen uns jeden morgen für ca. eine Stunde. Da besprechen wir dann die Projektfortschritte und verteilen die Aufgaben für den Tag.

    8:15 Uhr: Unser Auftrag für heute: Einbauversuch eines Front-Ends und anschließend ermitteln der Maße. In der Produktion sind Schwierigkeiten aufgetreten, die vermutlich durch das Frontend ausgelöst wurden. Wir prüfen das jetzt mal nach.

    9:30 Uhr: Frühstück im Büro, wie üblich: ein Brötchen.

    9:45 Uhr: Mit einer der Feinmessmaschinen vermessen wir das Front-End ganz exakt. Wir finden den Fehler: Die Z-Achse weicht um 0.9 mm von der Toleranzgrenze ab. Wir informieren sofort den Lieferanten.

    11:00 Uhr: Das ging schnell: Die Vertreter des Lieferanten treffen ein. Sie prüfen die Ergebnisse unserer Messungen. Wir legen weitere Schritte fest und erarbeiten einen Zeitplan.

    12:00 Uhr: Mittagspause. Wir gehen in die Kantine. Nicht nur hier, auch in den Restaurants oder beim Einkaufen begegne ich alltäglich der Vielfalt dieses Landes. Ich lerne hier jeden Tag neue kulinarische Genüsse kennen. Das fasziniert mich.

    12:30 Uhr: Ein Zulieferer hat einen Stoßfänger ins Cubingzentrum gebracht, weil in einem Meeting letzte Woche ein Einbauversuch beschlossen wurde. Wir hatten ihm dazu den Auftrag erteilt, die Positionen der Halterungsclips um wenige zehntel Millimeter zu verändern. Das ist nötig, damit wir einen Spaltverlauf optimieren können.

    13:00 Uhr: Alle, auch der Leiter der Qualitätssicherung hier in Südafrika, sind jetzt um das Cubing versammelt. Der Stoßfänger wird von meinem Kollegen und mir angebaut und anschließend von allen Meetingteilnehmern begutachtet. Alle sind mit den Messergebnissen zufrieden. Wir fordern weitere zehn Stoßfänger mit diesen Änderungen an, um zu kontrollieren, ob dies eine konstante Verbesserung zur Folge hat.

    15:30 Uhr: Feierabend. Es geht mit dem Auto zurück nach Port Elizabeth. Da das Wetter sehr gut ist, beschließen meine Freunde und ich, noch zum Strand zu fahren. Mit Surfbrett oder Bodyboard ab in die Wellen des Ozeans! Ich liebe das! In Momenten wie diesen wird mir immer wieder bewusst, wie gut meine Entscheidung war, die Wanderjahre bei Volkswagen zu machen.

    18:30 Uhr: Auf dem Rückweg kaufen wir noch schnell für ein „Braai“ ein. Das ist die südafrikanische Form des Grillens.

    19:30 Uhr: Das Feuer brennt und wir lassen mit leckeren Steaks den Tag ausklingen. Selten habe ich eine solche Offenheit, Gastfreundschaft und Freundlichkeit erfahren, wie hier in Südafrika.

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