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was los ist bei Volkswagen Personal.


27.01.2012 | News
Bundestagspräsident empfängt Auszubildende von Volkswagen im Reichstagsgebäude

Der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert, hat am heutigen Freitag, 27. Januar 2012, fünf Auszubildende von Volkswagen im Berliner Reichstagsgebäude zu einem Gespräch empfangen. Anlass war die heutige Gedenkfeier zum 67. Jahrestag der Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz.

Das Internationale Auschwitz Komitee (IAK) zeichnete heute den Bundestagspräsidenten mit der „Gabe der Erinnerung“ aus, die dem von Häftlingen bewusst umgedrehten „B“ im Lagertor von Auschwitz „Arbeit Macht Frei“ nachempfunden ist. Sie wird von Volkswagen Auszubildenden in Hannover gefertigt. Christoph Heubner, der Exekutiv Vizepräsident des IAK, dankte Lammert für seine konsequente Haltung gegen den Rechtsextremismus und für die Förderung der Gedenkkultur in Deutschland.

An der Übergabe waren auch Charlotte Knobloch, langjährige Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, und Gäste von Volkswagen aus Wolfsburg beteiligt, unter ihnen Bernd Wehlauer und Gunnar Kilian vom Konzernbetriebsrat sowie Prof. Heiko Gintz und

Dr. Ingo Naujoks von der Volkswagen Coaching, die zuvor mit fünf Auszubildenden an der Gedenkstunde im Plenarsaal des Deutschen Bundestages teilgenommen hatten.

Die Auszubildenden von Volkswagen, Imke van Grieken (18 Jahre, Emden, Kfz.-Mechatronikerin), Patrick Kasparusch (19, Kassel, Industriemechaniker), Thomas Schmoll (22, Hannover, Fachkraft für Lagerlogistik), Sarah Seidel (22, Wolfsburg, Industriekauffrau) und Patrick Wagner (18, Chemnitz, Industriemechaniker), berichteten dem Bundestagspräsidenten von ihrer Arbeit in der Gedenkstätte Auschwitz und ihren gemeinsamen Erfahrungen mit polnischen Kolleginnen und Kollegen bei der Begegnung mit Überlebenden des Lagers. Die Wolfsburgerin Sarah Seidel betonte: „Unsere Arbeit an diesem Ort hat uns tief in die Geschichte des Antisemitismus, aber vor allem in die Lebensgeschichten der einzelnen Menschen hineingeführt: Wir alle waren plötzlich Zeugen dieser Menschen und auch verantwortlich dafür, dass diese Geschichten nicht verlöschen. Deshalb sind wir dankbar und auch ein bisschen stolz, dass Volkswagen uns diese Möglichkeit gibt.“

Dr. Waltraud Rehfeld, langjährige Vorsitzende des Bundes der Naziverfolgten in Berlin, dankte ebenfalls Bundestagspräsident Prof. Lammert. An die Auszubildenden gewandt, fügte sie hinzu: „Eure Arbeit macht uns Mut. Wir wollen unsere Kraft an Euch weitergeben.“

Der Bundestagspräsident dankte für die Auszeichnung und betonte die besondere Verantwortung der Politik für die zukünftige Gestaltung des Gedenkens an die Opfer von Auschwitz.

Mehr als 2000 Auszubildende von Volkswagen haben in den vergangenen 24 Jahren an Begegnungen in Polen teilgenommen. Fünfmal jährlich arbeiten Auszubildende und junge Polen für je zwei Wochen in der Gedenkstätte. Dabei sorgen sie dafür, dass die Gedenkstätte erhalten bleibt. Betreut werden sie dabei vom Internationalen Auschwitz-Komitee (IAK). Auch Treffen mit Holocaust-Überlebenden gehören zum Programm. Auch 156 Nachwuchs-Manager sowie Meister von Volkswagen haben seit Juni 2008 die Gedenkstätte Auschwitz im Rahmen eines regelmäßigen Begegnungsprogramms besucht. Diese Begegnungen und Studienaufenthalte sind fester Bestandteil der betrieblichen Erinnerungskultur bei Volkswagen, die von Unternehmensleitung und Arbeitnehmervertretung gleichermaßen unterstützt wird.

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